Schleim im Hals lösen
Atemwegsinfekt, Allergie oder Refluxkrankheit: Schleim im Hals kann verschiedene Ursachen haben und sehr störend sein. Wie lässt sich zähes Sekret im Rachen lösen und auf was solltest du dabei achten? Wir verraten es dir.
Atemwegsinfekt, Allergie oder Refluxkrankheit: Schleim im Hals kann verschiedene Ursachen haben und sehr störend sein. Wie lässt sich zähes Sekret im Rachen lösen und auf was solltest du dabei achten? Wir verraten es dir.
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Schleim im Hals aufgrund eines akuten Atemwegsinfekts lässt sich meist gut mit Hausmitteln lösen
Wichtigstes Prinzip dabei ist eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme, um den Schleim im Hals zu verflüssigen
Pflanzliche Arzneitees, wie z. B. HEUMANN Bronchialtee Solubifix® T (Pflichttext), lösen festsitzenden Schleim und Husten mit Heilpflanzen in pharmazeutischer Qualität
Neben Atemwegsinfekten können Allergien, stiller Reflux und Umwelt- und Lebensstilfaktoren Schleim im Hals verursachen oder begünstigen
Schleimbildung im Hals, in den Bronchien oder in den Nasennebenhöhlen im Rahmen eines Infekts ist eine natürliche Abwehrreaktion und sollte nicht unterdrückt werden
Wenn die vermehrte Schleimproduktion in den Atemwegen nach 2 bis 3 Wochen nicht abgeklungen ist, sollten die Beschwerden ärztlich abgeklärt werden
Schleim im Hals macht sich als zähes Sekret im Rachen bemerkbar, das seinen Ursprung nicht nur im Hals selbst, sondern auch in den oberen und unteren Atemwegen haben kann. Ganz gleich, woher der Schleim im Rachen stammt: Das Sekret sammelt sich im Hals und zwingt uns, ständig zu schlucken oder abzuhusten.
Bildet sich der Schleim infolge eines Atemwegsinfekts wie einer Erkältung, die mit Halsschmerzen, Schnupfen und Husten einhergehen kann, steht eine ganze Reihe von schleimlösenden Hausmitteln zur Verfügung, die auf natürliche Art zähes Sekret lockern und die Atemwege beruhigen können.
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Viel trinken unterstützt den Körper dabei, zähen Schleim zu verflüssigen und Erreger aus den Atemwegen zu spülen. Dabei sind Wasser und ungesüßte Kräutertees anderen Getränken wie zuckerhaltigen Säften, Softdrinks, Kaffee und Schwarz- oder Grüntee vorzuziehen.
Der Klassiker bei Husten gilt dank seiner schwefelhaltigen Verbindungen und ätherischen Öle als natürlicher Schleimlöser.
Zusammen mit Zwiebelsaft angesetzt oder in Tee, Milch oder Zitrone aufgelöst, wirkt Honig antibakteriell, beruhigend und schleimverdünnend. Achtung: die antibakteriellen Enzyme sind hitzeempfindlich, am besten den Honig in warmen (nicht heißen) Getränken auflösen.
Frisch und heiß aufgebrüht oder als Gewürz in Suppen und Speisen wärmt Ingwer von innen und lindert den Entzündungsreiz mit ätherischen Ölen (z. B. Gingerole).
Mund- und Rachenspülungen mit warmem Wasser und einem Schuss Apfelessig oder Salz wirken antibakteriell und antiseptisch und lockern den Schleim direkt dort, wo er sich ansammelt.
Heißer Wasserdampf, angereichert mit ätherischen Ölen wie Eukalyptus, Thymian, Salbei und/oder Kamille oder auch Kochsalzlösung, befeuchtet die gereizten Schleimhäute in Rachen, Nase, Nebenhöhlen und Bronchien und wirkt dort entzündungshemmend. Inhalationen sind besonders effektiv, um festsitzenden Schleim im Hals, auf dem Kehlkopf oder auf den Stimmbändern zu lösen.
Bei einem verstärkten Schleimfluss in den Hals durch einen Schnupfen oder ein Postnasal-Drip-Syndrom (PNDS) können Nasenspülungen helfen.
Das Lutschen von Bonbons mit Auszügen aus Holunder, Pfefferminze oder Salbei beruhigt und befeuchtet die Schleimhaut im Rachen, was sich positiv auf die Schleimlösung auswirken kann.
Trockene Luft sollte bei verschleimten Atemwegen vermieden werden. Während viele Geräte zur Raumbefeuchtung meist etwas kostspieliger und wartungsintensiv sind, können Wasserschalen auf der Heizung oder feuchte Tücher für eine Beruhigung gereizter Schleimhäute im Rachenbereich sorgen.
Eine konstante Flüssigkeitszufuhr ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um Rachen- und Hustenschleim schonend zu lösen. Vor allem pflanzliche Tees können bei Husten und Schleim im Hals sehr effektiv sein: Sie erhöhen nicht nur die Flüssigkeitsmenge, sondern haben auch dank ihrer sekundären Pflanzenstoffe und ätherischen Öle in Verbindung mit Wärme eine entzündungshemmende und beruhigende Wirkung auf die Schleimhäute der Atemwege.
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Zu den traditionell zur Schleimlösung genutzten Heilpflanzen zählen:
Fenchel
Anis
Primelwurzel
Thymian
Holunder
Süßholzwurzel
Pfefferminze
Eine besonders praktische Lösung sind rezeptfreie, sofort lösliche, pflanzliche Arzneitees, wie z. B. HEUMANN Bronchialtee Solubifix® T (Pflichttext). Der natürliche Schleimlöser kombiniert mehrere Heilpflanzen, wie Eibisch-, Süßholz- und Primelwurzel sowie Thymianöl in konzentrierter, pharmazeutischer Qualität und hilft so gezielt, festsitzenden Schleim zu lösen und das Abhusten nachhaltig zu erleichtern.
Sitzt der Schleim im Hals so fest, dass Hausmittel nur noch begrenzt helfen können, kannst du auch schleimlösende Medikamente einnehmen. Schleimfördernde Mittel (Expektoranzien) enthalten Wirkstoffe wie Ambroxol, Acetylcystein, Bromhexin oder Carbocystein. Dabei unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Wirkmechanismen:
Mukolytika können die Struktur von zähem Schleim aufbrechen und ihn so flüssiger machen.
Sekretolytika können den Schleim mit saponinhaltigen Pflanzenwirkstoffen oder ätherischen Ölen verflüssigen, so dass er besser abgehustet werden kann.
Sekretomotorika können die Flimmerhärchen in den Schleimhäuten aktivieren und so den Abtransport von Hustenschleim erleichtern.
Im Gegensatz zu sanften Naturheilmitteln wie Arzneitees können diese Präparate jedoch unerwünschte Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen oder Hautreaktionen auslösen. Da ihre Wirksamkeit durch Studien noch nicht ausreichend belegt worden ist, werden diese Medikamente in der aktuellen medizinischen Leitlinie zur Behandlung von akutem und chronischem Husten übrigens nicht empfohlen.¹
Egal, ob ein akuter Infekt oder eine chronische Verschleimung vorliegt: Schleim im Hals fühlt sich für die meisten Menschen unangenehm an. Das Bedürfnis, ständig schlucken, husten oder sich räuspern zu müssen, kann sehr anstrengend sein und nachts für Schlaflosigkeit sorgen. Je nach Ursache gehen damit auch Heiserkeit, ein belegtes Gefühl auf den Stimmbändern oder Schluckbeschwerden einher.
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Auch wenn sich zähes Sekret im Hals nicht gut anfühlt, erfüllt es eine lebensnotwendige Aufgabe. Unser gesamtes Atemwegssystem ist mit dem so genannten respiratorischen Epithel ausgekleidet, einer speziellen Schicht der Atemwegsschleimhaut. Darin befinden sich unter anderem Becher-, Flimmer- und Basalzellen.
Becherzellen produzieren kontinuierlich ein dünnflüssiges Sekret, das die Atemluft befeuchtet und erwärmt sowie eingeatmete Staubpartikel, Schadstoffe und Krankheitserreger bindet. Die Flimmerzellen wiederum transportieren diese Keime mit dem Sekret in Richtung Rachen, wo sie entweder abgehustet oder verschluckt und durch die Magensäure unschädlich gemacht werden. Basalzellen sind eine Art Stammzellen, die das Epithel durch regelmäßige Zellteilungen erneuern und somit je nach Bedarf sowohl Becher- als auch Flimmerzellen nachbilden.
Wird die Schleimhaut z. B. durch Krankheitserreger gereizt, kommt es zu einer Entzündungsreaktion: Die Becherzellen produzieren vermehrt Sekret, um die Keime zu binden. Gleichzeitig werden die Flimmerhärchen durch den Infekt geschädigt und in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt. Die Folge: Das verdickte Sekret sammelt sich als zäher Schleim im Rachen.
In dieser Phase ist es wichtig, die Schleimproduktion nicht zu unterdrücken, damit sich keine bakteriellen Erreger im festsitzenden Sekret ausbreiten können. Vielmehr solltest du den Schleim im Hals, in den Bronchien oder Nasennebenhöhlen verflüssigen. Denn nur wenn das Sekret dünnflüssiger wird, sei es durch viel Trinken, Inhalieren oder andere schleimlösende Mittel, können die Flimmerhärchen wieder arbeiten und die Erreger abtransportieren.
Werden die Schleimhäute der Atemwege gereizt, kurbeln sie ihre Sekretproduktion infolge eines natürlichen Abwehrmechanismus an. Die Schleimbildung im Hals kann durch unterschiedliche Auslöser provoziert werden:
Atemwegserkrankungen: Akute oder chronische Infekte, wie z. B. Schnupfen (akute Rhinitis), Bronchitis oder eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), bei der das Sekret manchmal den Rachen hinunterläuft (Postnasal-Drip-Syndrom), sorgen häufig für Schleim im Hals.
Allergien: Überreaktionen des Immunsystems, wie z. B. Heuschnupfen oder eine Hausstauballergie, können zu einer Dauerreizung und Verschleimung der Atemwege führen.
Umweltfaktoren: Eine hohe Schadstoffbelastung in der Luft greift das Gewebe der Atemwege an und trockene Heizungsluft entzieht den Schleimhäuten Feuchtigkeit, weswegen diese mehr Schleim produzieren.
Lebensstil: Aktives oder passives Rauchen schädigt die Schleimhäute der Atemwege und Mundatmung trocknet sie aus, was die Schleimbildung begünstigt.
Stiller Reflux (laryngopharyngealer Reflux): Gase und Partikel der Magensäure steigen die Speiseröhre bis in den Rachenraum auf und reizen dort die Schleimhäute.
Bei einem normalen, unkomplizierten Atemwegsinfekt sollte das zähe Sekret nach etwa 3 bis 5 Tagen spürbar dünnflüssiger werden. Dann löst sich das Fremdkörpergefühl im Hals langsam und der Schleim lässt sich leichter abhusten oder herunterschlucken.
Im weiteren Heilungsverlauf sollte die Schleimproduktion nach spätestens 7 bis 10 Tagen deutlich abklingen und das Sekret weitestgehend verschwunden sein.
Wenn sich der Schleim im Hals nach 2 bis 3 Wochen nicht löst oder immer wieder von Neuem auftritt, solltest du deine Hausarztpraxis aufsuchen, um chronische Erkrankungen, Allergien oder einen stillen Reflux abzuklären. Nur, wenn die Ursache einer anhaltenden Schleimproduktion behandelt wird, kannst du den Schleimpfropf im Hals nachhaltig loswerden.
Achtung: Gehe bei folgenden Begleitsymptomen umgehend zum Arzt:
hohes Fieber
Atemnot oder pfeifende Atemgeräusche
Brustschmerzen
starkes Krankheitsgefühl
einseitige Halsschmerzen
grünlich-gelber oder blutiger Auswurf
Schleim im Hals entsteht meist aufgrund einer natürlichen Abwehrreaktion. Wenn die Schleimhäute gereizt werden, produzieren sie vermehrt zähes Sekret, um Krankheitserreger, Staubpartikel oder Allergene zu binden und abzutransportieren.
Die häufigsten Auslöser für diese Schleimüberproduktion sind virale und bakterielle Atemwegsinfekte, Allergien, trockene Heizungsluft, Rauchen oder aufsteigende Magensäure, die beim stillen Reflux ohne Sodbrennen, aber mit Reizung der Schleimhäute im Mund eingehen kann.
Schleim im Hals lässt sich vor allem mit Flüssigkeit lösen:
Viel Tee trinken: Warme, schleimlösende Pflanzentees wirken antibakteriell, befeuchtend und beruhigend auf die gereizten Schleimhäute und verflüssigen zähen Schleim.
Inhalieren: Ein Dampfbad mit ätherischen Ölen oder Salzwasser verflüssigt und löst zähes Sekret.
Gurgeln: Mundspülungen mit Salzwasser lösen den festsitzenden Schleim im Hals, wirken antiseptisch und lindern den Hustenreiz.
Zu den wichtigsten schleimlösenden Hausmitteln gehören:
Pflanzliche Tees (z. B. Fenchel, Anis, Thymian oder Primelwurzel)
Inhalationen mit ätherischen Ölen oder Kochsalzlösung
Zwiebelsaft, Honig oder Ingwer
Gurgeln mit verdünntem Apfelessig oder Salz
Nasenspülungen
Luftbefeuchtung
Bei Schleim im Hals empfehlen sich Tees aus Heilpflanzen mit schleimlösenden, antibakteriellen und beruhigenden Eigenschaften, z. B. Anis, Thymian, Süßholzwurzel, Fenchel, Pfefferminze, Primelwurzel oder Kamille.
Besonders geeignet sind rezeptfreie pflanzliche Arzneitees, wie z. B. HEUMANN Bronchialtee Solubifix® T (Pflichttext), der Heilpflanzen wie Eibisch-, Süßholz- und Primelwurzel sowie Thymianöl in pharmazeutischer Qualität kombiniert und so Schleim im Hals gezielt lösen kann.
Abuelgasim H, Albury C, Lee J. Effectiveness of honey for symptomatic relief in upper respiratory tract infections: a systematic review and meta-analysis. BMJ Evid Based Med. 2021;26(2):57-64. doi:10.1136/bmjebm-2020-111336
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Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e. V. (DEGAM). S3-Leitlinie Akuter und chronischer Husten. DEGAM-Leitlinie Nr. 11. Version 3.1. AWMF-Register-Nr. 053-013; 2022, S. 35ff.